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Elementanalyse von Kosmetika, Lebens- und Arzneimitteln

Wie modernste ED-RFA- und ICP-OES-Technologien helfen, rechtliche Anforderungen und Normen zu erfüllen und gleichzeitig die Produktivität steigern

Die Qualität und Sicherheit von Lebensmitteln sowie pharmazeutischen und kosmetischen Produkten sind in den letzten Jahren zunehmend in das öffentliche Interesse gerückt. Strikte rechtliche Vorgaben mit Obergrenzen für bestimmte Schadstoffe müssen befolgt werden; insbesondere Metallbelastungen sind streng reglementiert. Arzneimittelbehörden weltweit haben die Vorgaben für die Kontrolle von Verunreinigungen von Elementen in Arzneimittels und Inhaltsstoffe überarbeitet. In den entsprechenden Kapiteln des US-amerikanischen Arzneimittelbuchs (USP) bzw. durch den internationalen Rat für Harmonisierung (ICH) wurden eine Reihe von neuen Elementen mit niedrigeren Grenzwerten sowie neue Analysemethoden definiert. Hersteller von Arzneimitteln sind gefordert, die Einhaltung dieser neuen Grenzwerte nachzuweisen. Hierbei gilt es auch, die Forderungen der amerikanischen Arzneimittelbehörde hinsichtlich der Sicherheit und Rückverfolgbarkeit elektronischer Daten (21 CFR Part 11) zu erfüllen.

Es müssen jedoch nicht immer nur Spurengehalte überwacht werde. Kosmetika, aber auch Lebensmitteln werden aus verschiedenen Gründen Additive zugesetzt. Hier kann es wichtig sein, die Konzentration der Additive schon bei der Herstellung der Produkte zu überwachen, um eine gleichbleibende Qualität sicherzustellen. Häufig ist damit auch verbunden, dass Analyseergebnisse möglichst schnell verfügbar sein müssen ‒ und das bei steigenden Probenzahlen. Als Werkzeug für die Elementanalytik kommen typischerweise ICP-OES- und RFA-Geräte zum Einsatz, da sie die für die Bestimmung von Spurenelementen erforderliche Empfindlichkeit liefern, aufgrund ihres Dynamikbereichs jedoch auch höhere Konzentrationen präzise erfassen können. Darüber hinaus eignen sich die Techniken gut für den Routineeinsatz und sind einfach automatisierbar.

Das kostenfreie Webinar, das am 13. Dezember von 14 bis 15 Uhr stattfindet, gibt Antworten darauf, wie mit modernen Technologien die Erfüllung von Normen und Qualitätsvorgaben auf effiziente Weise sichergestellt werden kann und inwiefern sie Validierung und Rückverfolgbarkeit unterstützen. Es wird gezeigt, wie die Probenvorbereitung vereinfacht und Zeit eingespart werden kann und wie durch den Einsatz von Hochleistungsgeräten zusätzliche Techniken überflüssig werden. Typische Herausforderungen sowie relevante Effekte und wie sie eliminiert bzw. vermieden werden können werden vorgestellt, Methodik und verfügbare Technologien diskutiert.

Die folgenden Fragestellungen bzw. Themen werden behandelt:

  • Welche Technik ist für welche Aufgabenstellung am besten geeignet?
  • Wie können Herausforderungen bei der Analyse unterschiedlicher Proben überwunden werden?
  • Anhand von beispielhaften Anwendungen wird gezeigt, welche Analysenergebnisse erreicht werden können.

Das Webinar richtet sich an:

  • Laborleiter
  • Labormitarbeiter
  • Mitarbeiter aus dem Bereich Qualitätsmanagement

Die Referenten:

Olaf Schulz
Produkt Manager ICP-OES
SPECTRO Analytical Instruments GmbH

Olaf SchulzAls Produkt Manager ICP ist Olaf Schulz verantwortlich für die strategische Entwicklung der kompletten Produktlinie inklusive Anwendungsentwicklung und Produktunterstützung. Seine Erfahrung in der optischen Emissionsspektroskopie für Materialanalyse und -prüfung erstreckt sich über 30 Jahre. Seine Karriere begann er als Physiktechniker in der Automobilindustrie bei Bosch und Porsche. Seit 1989 ist Olaf Schulz bei SPECTRO mit Aufgaben in Anwendungsentwicklung, Vertrieb und Marketing, tätig.

Dirk Wissmann
Produkt Manager ED-RFA
SPECTRO Analytical Instruments GmbH

Dirk WissmannAls SPECTROs Produktmanager für RFA-Geräte ist Dirk Wissmann verantwortlich für die strategische Entwicklung der gesamten Produktlinie, einschließlich Applikationsentwicklung und Produktsupport. Bereits an der Universität beschäftigte er sich im Rahmen seiner Promotionsarbeit mit der Spektrometrie: Hier arbeitete er im Bereich der Fouriertransformationsspektrometrie im Wellenlängenbereich UV-Vis in Kombination mit der ICP-Technologie. 1990 wechselte er zu SPECTRO, wo er zunächst in den Bereichen Qualitätskontrolle, Schulung, Applikationsentwicklung und Marketing tätig war.

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